Inhalt
Herzrythmusstörungen
Unter Herzrhythmusstörungen versteht man eine Störung der Herzschlagfolge infolge einer Irritation oder Schädigung des so genannten Reizleitungssystemes am Herzen, das für den normalen Herzrhythmus verantwortlich ist.
Hier unterscheiden wir bradykarde Herzrhythmusstörungen (Herz schlägt zu langsam) und tachykarde Herzrhythmusstörungen (Herz schlägt zu schnell), hier ganz besonders häufig das so genannte Vorhofflimmern.
Mittels EKG und Langzeit- EKG über 24 Stunden und in Ausnahmen über 7 Tage gelingt es, in den meisten Fällen, die Herzrhythmusstörungen aufzuzeichnen und zu diagnostizieren.
Es gelingt, zu langsame Herzschlagfolgen bzw. so genannte Pausen zu erfassen, hier kommt evtl. als Therapie ein Schrittmacher in betracht. Oder es gelingt, das so genannte „Herzrasen“ darzustellen und entsprechende Therapieformen, einschließlich Verödung am Herzen (Ablation) einzuleiten.