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Hypertonie (Bluthochdruck)
Etwa 20% der Erwachsenenbevölkerung in Deutschland leidet an arterieller Hypertonie (Bluthochdruck).
Man spricht von arterieller Hypertonie, wenn der Blutdruck im systolischen Bereich über 140 mm Hg und im diastolischen Bereich über 90 mm Hg in mehrfachen Messungen nachweisbar ist.
In den meisten Fällen ist eine medikamentöse Behandlung erforderlich. Ein lange bestehender unbehandelter Bluthochdruck gilt als Hauptrisikofaktor für das Entstehen von Herz-Kreislaufkomplikationen wie Schlaganfall und Herzinfarkt. Außerdem führt ein unbehandelter Bluthochdruck zu einer Schwäche des Herzens, zu einer Schädigung der Nieren und des Gehirnes.
Eine exakte Bluthochdruckeinstellung, verbunden mit regelmäßigen Kontrollen, evtl. auch mit Hilfe des 24-Stunden-Blutdruck-Monitorings sind notwendig, um möglichen ernsthaften oben genannten Komplikationen entgehen zu können, mit dem Ziel, das Lebensalter, ohne Komplikationen genießen zu können.