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Koronare Herzkrankheit
Koronare Herzkrankheit (Herzkranzgefäßverkalkung) einschließlich Herzinfarkt:
Etwa 20 % der Bevölkerung leidet an koronarer Herzkrankheit.
Durch eine Verengung der Herzkranzgefäße, die für die Durchblutung des Herzmuskels verantwortlich sind, kommt es zu einem Missverhältnis zwischen Koronararterien- durchblutung und Nährstoffbedarf. Die Folgen sind Zeichen der Sauerstoffnot, die sich als Brustenge (Angina pectoris) zeigen und in ausgeprägter Form als Herzinfarkt enden können.
Das Vorliegen einer arteriellen Hypertonie (Bluthochdruck), eines Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), regelmäßiger Zigarettenkonsum, cholesterinreiche Ernährung und das Vorliegen von Übergewicht begünstigen diese Erkrankung und beeinflussen seine Prognose negativ. Behandelt wird diese Erkrankung medikamentös und durch Beeinflussung der kardiovaskulären Risikofaktoren.
In bestimmten Fällen ist auch eine Koronargefäßerweiterung mit einem Stent oder eine koronare Bypass-Operation notwendig.
Unsere Praxis betreut Sie entsprechend verschiedener Leitlinien diagnostisch und medikamentös, auch im Rahmen des CURA-Projektes.
Regelmäßige Kontrollen mittels Belastungs-EKG und Echokardiographie sind notwendig.